Klare Formensprache

In der existentiellen Linienführung von Schneider-Rappel drückt sich eine Geisteshaltung aus, welche die wichtigen Dinge des Lebens auf den Punkt bringen möchte. Die unendliche Vielfalt der Welt lässt sich zurückführen auf seine Grundbausteine. In unserer Werkstätte greifen wir dieses Schöpfungsalphabet auf. Im Kreis, im Dreieck, Im Quadrat sind alle Formen bereits enthalten. Wir streben danach, die Essenz immer wieder neu zu verkörpern.

Design als Erkenntnisform

Nichts besteht für sich alleine, alles inter-ist. Gold und Silber manifestieren sich als Raum. Als Bewusstsein: weit für das Eigene und offen für das Unbekannte. Denn im  Anders-sein liegt ein Geschenk, das gegenseitig bereichert. Unser Schmuck ist durchdrungen vom Geist, aus der Form auszubrechen und Räume zu erschließen. Für Gedanken, Gefühle, und Gemeinsamkeit, für Einsichten und Einzigartigkeit.

Die Kunst des Weglassens

Schmuckkunst der Goldschmiede Schneider-Rappel in Schwaz ist reduziert und verdichtet. Reich an Geschichte, zeitlos, individuell, abseits der Mode. Die psychische Ebene des Entwurfs beeinflusst den physischen Gehalt der Umsetzung. Von jedem Stück geht eine Stärke aus. Wahrheit braucht nicht viele Worte. Bis zum Kern, bis zum Uranfang streben die Strukturen. So weit zurückerinnert, bis nichts mehr bleibt als die Unendlichkeit, aus der alles entspringt und in die alles mündet.

Werkstatt zwischen Atelier und Museum

In den Räumlichkeiten unserer Werkstatt ist eine Fülle von Kunstwerken entstanden. Einige dieser Arbeiten finden sich heute hinter den Glasvitrinen namhafter Museen. Sakrale und profane Meisterstücke des Goldschmiedehandwerks, von denen wir Ihnen hier ein paar zeigen möchten. Ein lebendiges Museum ist auch die Werkstatt selbst, wie man heute selten eine zweite findet. 

Einmal jährlich zu den Schwazer Kunsttagen öffnen wir die Türen für Besucher. Die Räume atmen Geschichte, an den Wänden sieht man 100 Jahre alte Originalzeichnungen, die in ihrer exakten Linienführung verblüffen. Die Kästen offenbaren wundersame Werkzeuge, zum Teil selbstgefertigte Unikate,  von denen manch eines auch heute noch Verwendung findet.

Das Team

An den soliden Holztischen des Schwazer Familienbetriebs werkten früher bis zu 21 Goldschmiede. Heute sind neben den drei Familienmitgliedern Anke, Arno und Lea, ein Meister-Goldschmied beschäftigt. Susanne und Lea führen den Betrieb nun in 5. Generation fort und das traditionsreiche Haus Schneider-Rappel schreibt seine Geschichte durch ihre Finger weiter.

Arno Schneider

Anke Schneider

Gebhart Mayrhofer

Lea Schneider

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Wohin als nächstes?