Geschichte

GOLDSCHMIEDEKUNST
SEIT 1875

Unsere Geschichte gleicht einem fortwährenden Entstehen,
einem sich im Feuer der Zeit formenden Schmuckstücks, an dem
5 Generationen von Goldschmieden seit knapp 150 Jahren werken.
Eine Geschichte wie ein Goldschmiede Kunstwerk, dessen Elemente
aus historischen Figuren und Begebenheiten bestehen,
aus großen Persönlichkeiten und der Schaffenskraft einer Familie.

1842
1875
1880
1894
1899
1900
1901
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1929
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Jakob Philip Rappel (1842–1922) wird als Sohn eines Artillerie-Regimentsschmieds im Dienste König Ottos von Bayern in Athen geboren. Er kommt bereits mit drei Jahren nach München zurück (damals «Isar-Athen» genannt), wo er die Goldschmiedelehre absolviert. Von dort aus begibt er sich bald auf Wanderschaft – über Wien nach Böhmen und Dresden – und kommt als Meister nach Innsbruck.
J. P. Rappel gründet kurz darauf in Schwaz eine «Werkstatt für Kunstgewerbliche Metallarbeiten und Spezialwerkstätte für Kirchengerät». 1876 heiratet er, 1877 kommt Sohn Jakob und 1884 Sohn Willhelm zur Welt.
Beeindruckt von J. P. Rappels Schaffensvermögen erteilt der Fürstbischof von Brixen einen Auftrag für die Kirche der Hofburg: ein Reliquienschrein für den heiligen Rotus und den heiligen Maximilian.
Für den Gnadenaltar in der Wallfahrtskirche Absam schafft J. P. Rappel den prächtigen Tabernakel nach dem Entwurf des Franziskanerkünstlers Pater Josef M. Reiter, dem das Gnadenbild Mariens auf einer Fensterscheibe erschienen war. Anlässlich des eucharistischen Weltkongresses wird J. P. Rappel beauftragt eine weitere Monstranz nach dem Entwurf des Paters für den Linzer Dom zu fertigen.
Für das von Kaiser Maximilian errichtete Goldene Dachl in Innsbruck wird J. P. Rappel mit der Erneuerung der Goldschindeln beauftragt. Mit einer eigens dafür entwickelten Methode werden die 2377 alten und 300 neuen Schindeln in der Schwazer Werkstätte feuervergoldet. Mitglieder des Habsburger Kaiserhauses stiften für die Monstranz der Anbetungs-Kirche in Bozen den Großteil des Votivschmuckes, bei dessen Anfertigung sich die Goldschmiede Rappel verdient macht.
Die kunstvollen Fertigungen des Hauses Rappel im Vorjahr führen zur ehrenvollen Auszeichnung mit dem Würdetitel «k. u. k. Hofgoldschmiede». Erzherzog Eugen stattet der Werkstätte einen Ehrenbesuch ab, im Zuge einer Visitation des Landesschützenbataillons am 03. Mai um 8:08 Uhr mit dem Eilzug kommend – wie die Zeitung exakt zu berichten weiß.
Papst Leo XIII erteilt den Auftrag für die Anfertigung einer Krone für die Statue der Immaculata im neuerbauten Dom zu Mariä Empfängnis in Linz anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Dogmas der ‚Unbefleckten Empfängnis‘. Die 2180 Gramm schwere Krone ist fast zur Gänze aus 18-karätigem Gold getrieben.
Für die neu eingerichtete Grablege der Erzherzogin Katharina von Mantua und ihrer Tochter im Kreuzgang des Servitenklosters werden von der Goldschmiede Rappel prunkvolle Sarkophage geordert.
Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich gibt für die Kapelle seines Salzburger Jagdschlosses Blühnbach Altargeräte beim Hause Rappel in Auftrag und stiftet eine neobarocke Monstranz für Brünn.
Der Kundenstock erweitert sich auf das Ausland und die Kunstwerke gehen in die ganze Welt. Immer mehr Aufträge kommen vor allem aus Nordamerika.
Der 1877 geborene Jakob Rappel Junior übernimmt die Leitung der Werkstätte und lenkt nun die Geschicke des Familienunternehmens in und aus einer für das Handwerk schwierigen Zeit. Der große Krieg ist für das Handwerk eine Katastrophe. Gold und Silber müssen abgeliefert werden. Trotzdem wird mit allen Mitteln versucht, so viele Angestellte wie möglich zu halten.
Jakob Rappel gründet das Schwazer Heimatmuseum, welches heute in der Burg Freundsberg zuhause ist. Das reichhaltige Formeninventar der Region bekommt einen Platz, an dem es gesammelt wird und für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Anna ‚Anni‘ Rappel, geboren 1911 in Schwaz, tritt als einzige Frau neben vielen Männern an der Goldschmiede Schule in München zur Gesellenprüfung an und besteht diese mit Bravour. Bevor Vater J. Rappel Tochter Anni zu sich in die Lehre nahm, war sie an der Gewerbeschule in Innsbruck, wo sie u.a. die Bildhauerei erlernte. Später schickte sie ihr Vater zu Julius Maria Schneider nach München an die in Deutschland und darüber hinaus führende Goldschmiedeschule. Ihr Gesellenstück, ein Bischofskreuz (Pektoralkreuz), hat sich in der Firmensammlung erhalten. Julius nahm die begabte Schülerin zu sich in die Werkstatt, umgekehrt entsandte er seinen Sohn Herbert Julius in den anerkannten Rappelschen Betrieb nach Schwaz. Was beide Familien erhofften, trat tatsächlich ein: Anni Rappel und Herbert Julius Schneider „fingen Feuer".
Anna Rappel und Herbert Julius Schneider heiraten und vereinen somit die Namen zweier hochrenommierter Goldschmiedefamilien. Aus Schneider und Rappel wird Schneider-Rappel. An dieser Stelle dürfen ein paar Worte zum Vater von Herbert Julius, nämlich Professor Julius Schneider nicht fehlen, der mit seinem einzigartigen Handwerkswissen eine ganze Generation von Goldschmieden stark beeinflusste. Herbert Julius hatte einen Lehrstuhl in München inne, wohin Schüler aus vielen Ländern pilgerten, um ihr Fachwissen bei ihm zu verfeinern. Julius Schneider wirkte selber an großen Aufträgen mit: wie etwa dem Aufsatz für Kaiser Wilhelm II., dem Pokal für die Nürnberger Ausstellung 1906, an der Votivtafel der Bayerischen Adelsgenossenschaft für die Heiliggrabkirche in Jerusalem, an Arbeiten für den Prinzregenten und das österreichische Kaiserhaus.
Anna Rappel übernimmt mit Herbert Julius Schneider die Leitung der Goldschmiedewerkstatt und führt den Betrieb – obwohl sich das Desaster des ersten Weltkrieges wiederholt – bald zu einer neuen Blüte. Der historisierende Stil wird von einer zunehmend modernen, individuellen Gestaltungsweise abgelöst. Ins Zentrum rückt ein unverkennbarer, auf das Minimum an formaler Ausschmückung reduzierter Stil. Julius Schneider Senior wird mit dem Ehrenring der Gesellschaft für Goldschmiedekunst ausgezeichnet.
Die Juwelier- Gold und Silberschmiede-Innung München-Oberbayern ernennt Prof Julius Schneider zu Ihrem Altmeister.
Neben profanen Werken wie Schmuck, Armketten, Eheringen und Preisen dominieren sakrale Aufträge wie Altargestaltungen für viele Kirchen in Tirol, Vorarlberg und Salzburg. Altargeräte mit dem Stempel Schneider-Rappel werden in die ganze Welt exportiert – nach Deutschland, Portugal, Jugoslawien, Amerika, Asien und in afrikanische Länder. So auch die große Monstranz für den Eucharistischen Weltkongress in Bombay 1964.
Eva ‚Evi’ Wex-Schneider, geboren 1942 in München, legt die Meisterprüfung zur Gold- und Silberschmiedin mit Auszeichnung ab, dabei entstehen eine Zuckerdose und ein Ring aus 750 Weiß- und Gelbgold mit Smaragd und Brillanten. Eva hat die Ausbildung in der elterlichen Werkstätte absolviert und besuchte danach die Meisterschule für Gold- und Silberschmiede in München. Eines ihrer Talente war das Emaillieren, welches sie bis ins hohe Alter bei der Anfertigung von Ehrenzeichen und vereinzelten Schmuckstücken in der elterlichen Werkstatt einbrachte. Des Weiteren hatte sie über Jahrzehnte in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung des Landes Tirols die Geschichte des Familienbetriebes aufgearbeitet und verwaltet – und somit ein wertvolles Archiv aufgebaut. An ihre Kinder gab sie ihre Begeisterung für Kunst und Kultur weiter. Sohn Martin Wex, geboren 1968, folgt neben anderen Tätigkeiten, den Spuren Jakob Rappels und hat sich als ‘Heimatkundler’ und Sammler alter Ansichten einen Namen gemacht. Tochter Andrea Wex, geboren 1972, arbeitet seit 2008 unter anderem im Rabalderhaus Schwaz und ist im Redaktionsteam der Schwazer Kulturzeitschrift ‘Heimat:Blätter’ tätig.
Anke Höck-Schneider, geboren 1946 in Innsbruck, legt die Meisterprüfung zur Gold- und Silberschmiedin ab. Der von Anke als Meisterstück entstandene Kelch wurde verkauft und kam über Portugal nach Brasilien, und zeugt von Anke’s Begeisterung und Talent als Silberschmiedin. Ein weiteres Meisterstück – ein aufwendig gestalteter Ring aus 750 Weiß- und Gelbgold, mit Saphir und Diamanten – zeugt wiederum von ihrem golschmiedischen Können und ihrer gestalterischen Konsequenz. Dieses Zusammenspiel hat sie gemeinsam mit Zwillingsbruder Arno über Jahrzehnte unter Beweis gestellt und somit entstand eine beinahe unendliche Vielfalt an Kreationen in einem unverwechselbarem Stil, welcher unter anderem als reduziert, raffiniert und modern beschrieben werden kann.
Bischofsstäbe aus dem Hause Schneider-Rappel fanden ihre Wege nach Amerika und Bolivien. 1981 wird die Goldschmiede aus Schwaz mit der Schaffung eines Bischofsstabes für Bischof Reinhold Stecher beauftragt den Herbert Julius mit seinem Sohn Arno Schneider mitrealisiert.
In vierter Generation übernehmen Arno Schneider und Zwillingsschwester Anke Höck-Schneider die Werkstatt, Schwester Eva ‚Evi’ Wex-Schneider wirkt unterstützend mit. Wie bei jedem Generationenwechsel der Familie Schneider-Rappel setzt sich auch hier das Schaffen von der vorigen ab – wenn auch mit fließenden Übergängen – und bewegt sich nun zunehmend im Spannungsfeld zwischen Bildhauerei, Kunstobjekt und Schmuck.
Erstmals wird in den Geschäftsräumlichkeiten der Goldschmiede Schneider-Rappel eine hauseigene Schmuckausstellung veranstaltet. Damit war der Grundstein für die seither jährlich stattfindende Vernissage gelegt. Bei diesem Ereignis werden die neuesten Kreationen präsentiert und die Leidenschaft für das Goldschmieden in einem persönlichen Rahmen mit Kundinnen und Kunden, Freundinnen und Freunden sowie Familienmitgliedern geteilt. Dieser jährliche Fixpunkt im Herbst hat sich bis heute als zentrales und geschätztes Ereignis im Kalender des Unternehmens etabliert.
Arno Schneider wird der Ehrenpreises beim Staatspreiswettbewerb "Schmuck aus Edelmetall" verliehen. Eingereicht wurde ein avantgardistisch, in der Gestaltung reduzierter und technisch ausgetüftelter Armreif in Gold und Platin mit Brillanten.
Zahlreiche Ausstellungen in Österreich und dem Ausland – wie etwa die Weltausstellung EXPO 1992 in Sevilla und Barcelona – verweisen auf die rasche internationale Anerkennung. Parallel dazu erfolgt der Umbau des Geschäftslokals in Schwaz – ein deutlicher Schritt in Richtung Moderne. Im Mittelpunkt stehen nun Schmuck und Objekt – und somit das Profane. Mit der Ausmusterung einiger Werkzeuge und Maschinen, welche vorrangig für sakrale Arbeiten verwendet wurden, wurden Anfertigungen im der Bereich der Kirchenkunst endgültig abgeschlossen.
Gebhart Mayerhofer kommt als Geselle in die Goldschmiede und schließt 1995 erfolgreich seine Meisterprüfung ab. Von dort an war Gebhart als Meistergoldschmied an Arno und Anke’s Seite und fertigte mit handwerklicher Finesse und seinem technischen Können ihre noch so raffinierten Entwürfe an der Werkbank an. Sein Erfahrungsschatz ist über Jahrzehnte durch zahlreiche Experimente mit unterschiedlichsten Materialien, Dimensionen und Formen gereift und offenbart sich bis heute in seinem unschlagbaren handwerklichen Können. Seit nunmehr 30 Jahren ist Gebhart Teil der Werkstätte und fertigt bis heute mit Geschick.
Ausstellungen in New York, Los Angeles und Tokyo zeigen das internationale Interesse an den kunstvollen Schmuckstücken aus der Schwazer Goldschmiede. Die Schmuckstücke aus dem Hause Schneider-Rappel gleichen kleinen Objekten und die Formensprache erreicht einen neuen Höhepunkt, in dem Bildkörper von Zen-gleicher Verdichtung und Klarheit entstehen. Reisen nach Japan fanden bald jährlich statt und darauf aufbauend entstanden tiefe Verbindungen mit Land und Leuten, welche die nächsten Jahrzehnte maßgeblich prägten.
Im Parlament Wien wird in der Säulenhalle zur Feier ‚100 Jahre Stadt Schwaz’ eine Ausstellung organisiert.
Zum 125 Jahr-Jubiläum wird im Rabalderhaus eine Ausstellung von Margaritha Wanitschek gestaltet. Anlässlich des Firmenjubiläums erscheint das Buch ‚der Psychische Gehalt des Metalls‘. Namhafte Personen wie Prof. Markus Neuwirth, Rens Veltman, Herta Arnold-Öttl, Erhard Prebohl, Erich Egg und Helga Peskoller wirkten am Buch ‚der Psychische Gehalt des Metalls‘ mit – in dem die Schneider-Rappel Gold- und Silberschmiedekunst von 1875–2000 portraitiert wurde. Dank der jahrelangen historischen Aufarbeitung der Familiengeschichte durch Eva Wex-Schneider wurde das Archiv der Familie Schneider-Rappel bestens aufgebaut und betreut und als maßgebliche Grundlage für den Inhalt des Buches herangezogen.
Die folgenden Jahre standen unter dem Stern der Sichtbarkeit und des Austauschs – zahlreiche Auslandsreisen, Ausstellungen und Austausche fanden statt. Ausstellungen: Schmuck-Design-Gerät, Kongress Innsbruck DAN Ginza Gallery, Tokyo Galerie V&V, Wien Galerie NIKI, Tokyo WAKO, Tokyo Awashima Hotel, Numazu-City, Japan Galerie Yumeori, Kita-Kyushu, Japan Galerie Art Chinu, Nara, Japan Galerie Arte Casa, Kakegawa-City, Japan Vorlesung am Hiko Mizuno College of Jewellry Tokyo Österreichische Botschaft, Tokyo, Kulturaustausch Österreich-Japan Sonderausstellung: Vom k. u. k. Hofgoldschmied zum avantgardistischen Schmuckdesign, Stift Stams Heian Schrein, Tokyo Vorlesung und Workshop am Hiko Mizuno College of Jewellry, Tokyo (während des Erdbebens) Hotel Imperial, Wien
David Schneider tritt als Gesellschafter offiziell in den Familienbetrieb ein und steht seitdem dem Familienbetrieb beratend und begleitend zur Seite.
Im Rabalderhaus Schwaz wurde die sogenannte ‚Schatzkammer’ im Zuge der Erweiterung des Museums mit „Kunst in Schwaz“ im 3. Stockwerk errichtet. Diese beherbergt bis heute Arbeiten aller fünf Generationen der Goldschmiede und macht diese durch die dargebotene Vielfalt an Objekten, Schmuck, Skizzen, Zeichnungen und mehr erlebbar.
Eintritt von Lea Schneider, geboren 1993 als Tochter von Arno Schneider, in die Goldschmiede Schneider-Rappel. Ihre Schmuckstücke sind geprägt von Offenheit und Neugierde gegenüber dem Leben und unterschiedlichen kreativen Techniken, Intuition und Emotion sind essenzielle Komponenten der Kreationen. Lea’s Spezialität sind Wirbel und Knoten, welche sich sowohl spielerisch als auch meditativ entfalten – jede Kreation wird zu einer Entdeckungsreise. In ihnen spiegeln sich sowohl persönliche Erlebnisse, als auch das Erbe der Vergangenheit und die Zukunft des Hauses Schneider-Rappel wider. Lea Schneider ist in fünfter Generation im Familienbetrieb tätig. Wie bereits ihre Vorfahren findet sie in der Werkstatt einen Ort, um ihre Kreativität zu entfalten und durch das Handwerk und die Schaffung von Schmuck und Objekten dieser einen Ausdruck zu verleihen.
Susanne Misslinger schließt ihr Studium „Schmuckdesign- und Manufaktur“ an der Ruth Prowse School of Art in Kapstadt, Südafrika als Jahrgangs-Beste ab. Nach der Rückkehr in die Heimat kreuzten sich Susannes und Leas Wege. Bald entstand aus der Freundschaft eine Zusammenarbeit in der Goldschmiede Schneider-Rappel, welche in der gemeinsamen Übernahme des Betriebes kurz darauf mündete. Susanne’s Kreationen zeichnen sich durch eine geometrische und minimalistische Geradlinigkeit aus – spielerische Leichtigkeit und technische Finesse bringen ihre Liebe zum Detail hervor.
Der jährliche Aufenthalt in Japan ist ein erneuter Erfolg. Schöne Momente der Begegnung, langjährige Beziehungen und die Schau der Kreationen aus dem Hause Schneider-Rappel an tollen Plätzen. Zudem die Ausstellung der Schmuckstücke im Zuge des Design From the Alps im Kunsthaus Meran.
Lea Schneider schließt erfolgreich die Lehrabschlussprüfung zum Gold- und Silberschmied ab. Die Familientradition Schneider-Rappel ist damit offiziell in fünfter Generation lebendig. Susanne Misslinger kommt offiziell in den Betrieb – somit beginnt der fließende Übergang des Generationswechsels.
In fünfter Generation übernehmen Lea Schneider und Susanne Misslinger die Goldschmiede. Hand in Hand arbeiten sie mit Arno und Anke und dem Goldschmiede Meister Gebhart in der Traditionswerkstätte. Ausstellungen in Amsterdam, Mailand und Schwaz machen das Jahr 2022 zu einem ganz Besonderen. Kontakte mit einzigartigen Persönlichkeiten und die Vernetzung an und mit inspirierenden Orten.
In fünfter Generation übernehmen Lea Schneider und Susanne Misslinger die Goldschmiede. Hand in Hand arbeiten sie mit Arno und Anke und dem Goldschmiede Meister Gebhart in der Traditionswerkstätte. Ausstellungen in Amsterdam, Mailand und Schwaz machen das Jahr 2022 zu einem ganz Besonderen. Kontakte mit einzigartigen Persönlichkeiten und die Vernetzung an und mit inspirierenden Orten.
Die Munich Jewellery Week ist ein erfolgreicher Auftakt für das Jahr 2024. Intensiver Austausch und Kooperationen mit anderen Künstlerinnen und Kreativen, wie Chloé Valorso, Klara Pichler, Lucie Claudia Podrabska und Maria Chelucci, markieren besondere Highlights.
Das Jubiläum zu 150 Jahren Schneider-Rappel stellt einen wichtigen Meilenstein für das Unternehmen dar. Die Retrospektive im Rabalderhaus bietet die Möglichkeit fünf Generationen der Goldschmiedekunst und die Schaffenskraft aller Beteiligten dieser fortwährend geschmiedeten Geschichte zu erleben. Mit dem Zuwachs durch Goldschmiede-Meisterin Theresa Fischer wurde ein lang gehegter Traum – das Angebot von Workshops und Kursen in der Goldschmiede – erfüllt. Die Weitergabe von Wissen prägt seit jeher den Betrieb und in Form dieser Kurse wird dies für ein breites Publikum möglich und erlebbar gemacht.

tradition

geschichte

zeitgeist

K & K HOF-
GOLD- & SILBERSCHMIED
1899 erteilte das Kaiserhaus der Goldschmiede Schneider-Rappel den Auftrag für die Restaurierung des Goldenen Dachl in Innsbruck. Über 3000 Schindeln des Innsbrucker Wahrzeichens wurden in der Werkstatt feuervergoldet. Als Anerkennung für die erbrachte Qualität verlieh das Österreich-Ungarische Kaiserhaus den Titel »K & K Hof- Gold- und Silberschmied«.
Die Räume atmen Geschichte, an den Wänden hängen 100 Jahre alte Zeichnungen, die Kästen offenbaren wundersame Werkzeuge, teils selbstgefertigte Unikate von denen einige noch heute verwendet werden.
Werkstatt zwischen
Atelier & Museum
An den beinahe 150 Jahre alten, soliden Werkbänken aus Holz werkten früher bis zu 15 Goldschmiede.
David, Arno und Lea Schneider und Susanne Misslinger.

mehr aus unserem atelier

Schmuck als Erlebnis und als Ausdrucksform.
Handgefertigte Schmuckstücke aus unserem Atelier.

Schöne Begegnungen und Momente mit unseren Kreationen.